Aktuelle Termine:

03.08.2018, 20:00
Kultursommer Attergau St. Georgen
Pfarrkirche St. Georgen  "GROSSE KAMMERMUSIK"
J.N. Hummel: Klavierquintett op. 87
Franz Schubert: Streichtrio in B-Dur, D 581
Franz Schubert: Forellenquintett in A-Dur, D 667
Benjamin Schmid, Violine
Lily Francis, Viola
Franz Bartolomey, Violoncello
Herbert Mayr, Kontrabass
Jasminka Stančul, Klavier

30.09.2018, 11:00
CONCORDIA BENEFIZ-MATINÉE
Tiroler Festspiele Erl, Festspielhaus
Orchester der Tiroler Festspiele Erl
Dirigent: Gustav Kuhn
W.A.Mozert:
Serenade in G-Dur „Eine kleine Nachtmusik“, KV 525
Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll, KV 466
Symphonie Nr. 41 „Jupiter“, KV 551
Tickets

13.10.2018, 19:30
14.10.2018, 19:30

Musikverein Wien, Großer Saal
Wiener Symphoniker
Bertrand de Billy, Dirigent
Jasminka Stančul, Klavier
Hector Berlioz: Romeo und Julia, op. 17 - Ausschnitte
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur
César Franck: Symphonie d-Moll
Tickets 13.10, Tickets 14.10

20.10.2018, 19:00
Musikverein Wien, Gläserner Saal
Franz Schubert: Forellenquintett in A-Dur, D 667
Christian Altenburger, Violine
Thomas Selditz, Viola
Franz Bartolomey, Violoncello
Herbert Mayr, Kontrabass
Jasminka Stančul, Klavier
Tickets

 

 

 Ludwigsburger Kreiszeitung, 17.03.2017 "Wie aus einer arabischen Naht

Kritik "Voll auf Augenhöhe mit dem Orchester"

Die Stuttgarter Philharmoniker und Pianistin Jasminka Stancul beweisen in der Liederhalle technische Brillianz.

"..Bereits im Kopfsatz vereinte Jasminka Stancul technische Brillianz mit ausdrucksstarker Interpretation. Kristaliner Anschlag, expressive Phrasierungm die serbische Pianistin begeisterte in seltener Kongruenz von Gestalltungswille und -fähigeit mit schwindelerregender Geläufigkeit und Spielfreude. Funkensprühend die Reprise, hingehaucht die Coda. Gemeißelte Akkorde, perlende Läufe, spannungsvoll inszenierte Nachhalte und markante Triller im Andante, atemberaubend das fernöstliche Nebenthema, das astrale Transparenz der Streicher. Immer wieder wendet sie sich direkt an die Musiker - diese Pianistin benötigt tatsächlich ein komplettes Orchester als ebenbürtigen Konterpart: die Philharmoniker auf Augenhöhe."

 

Dietmar Ebert, Ostthüringer Zeitung, 06. 2016

Umjubeltes Mendelssohn-Konzert
Dietmar Ebert über das Konzert der Jenaer Philharmonie am 25. Mai 2016
Nicht enden wollende Ovationen für Jasminka Stančul

Im Klavierkonzert Nr. 1 in g-Moll, op. 25 zeigte die aus Serbien stammende, mittlerweile international bekannte Pianistin Jasminka Stančul alle Facetten ihres pianistischen Könnens. Mit kräftigem Anschlag spielte sie das energiegeladene, drängende Hauptthema des ersten Satzes, zart, fast zärtlich gestaltete sie das lyrische E-Dur-Andante und nahm die von Bratschen und Celli angestimmte Melodie auf: Ein Lied ohne Worte. Nach einem Fanfarenruf von Trompeten und Hörnern, setzte Jasminka Stančul zu den heiter-beschwingten Sololäufen des letzten Satzes an und endete in einem unbeschwerten Finale. Es war eine Freude zu hören, wie Solostimme und Orchesterstimmen in einen Dialog traten, sich umspielten und verschmolzen und das Orchester unter Marc Tardue ein kongenialer Partner der Solistin war. Das Publikum feierte die Solistin mit nicht enden wollenden Ovationen. Sie bedankte sich mit einer technisch schwierigen Zugabe, der Etüde Nr. 1 eines kroatischen Komponisten.

Der Beifall des Publikums wollte nicht enden, und das Orchester zollte mehrfach seinem Chefdirigenten Beifall.
Insgesamt ein Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird und zeigte, wie modern die Romantik sein kann!

 

Tiroler Tageszeitung Jänner 2016

"Dessen Klavierkonzert Nr. 1 wurde in enger Verzahnung von Kuhn, Jasminka Stančul am Flügel und dem Orchester mit grandiosen Solisten (bei Webern wie Beethoven) zu weit mehr als einer sehr guten Aufführung: Kuhns Überlegenheit im Steuern, Stančul Beethoven-Perlen, ihre tiefsinnige Natürlichkeit und das Dialogisieren mit den Holzbläsern, die stillen Pizzicatotropfen der Streicher unter der Klarheit des Klaviers, das Themen-Ping-Pong, so viel Spiel, Eleganz, Tanz, Witz und Beethoven-Individualität – dafür lohnt jede Anreise."

 

Bericht in der Tiroler Tageszeitung Dezember 2015: tt.com

"...Souverän die serbische Pianistin Jasminka Stančul . Wer den Namen nicht kennt, als Beethoven-Interpretin wäre sie dringend vorzumerken. Stančul geht es nicht darum, dem Werk partout ihren persönlichen Stempel aufzudrücken. Dahinter zu verblassen, davon ist sie allerdings weit entfernt. Leidenschaftlich und einfühlsam gleichermaßen fällt sie dem Orchester nicht ins Wort. Ihr Changieren zwischen kernigem Zupacken und In-sich-Hineinlauschen ist mehr als nur ein Sich-Verneigen vor dem großen Meister. "

Allgäuer Zeitung, Kempten, 05.03.2015:
"...Eine Einweihung in die Möglichkeiten des Klaviertrios, die man selten in so perfekter Klangbalance erlebt."

 

 

 

JASMINKA STANČUL
Klavier

Jasminka Stančul, in Serbien geboren, studierte in ihrer Heimat und an der Wiener Musikhochschule bei Professor Noel Flores und bei Maria Tipo in Genf.

Ihre musikalische Begabung und ihr außergewöhnlicher Zugang zur Musik Beethovens brachten ihr 1989 den Sieg des Internationalen Beethoven Wettbewerbes in Wien.

Jasminka Stančuls solistische Tätigkeit führte sie mit bedeutenden Orchestern wie den Wiener Symphonikern, der Camerata Salzburg, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Bournemouth Symphony Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, den Stuttgarter Philharmonikern, der Philharmonie Essen, den Nürnberger Philharmonikern, der Südwestdeutschen Philharmonie, der Württembergischen Philharmonie, dem Berliner Symphonie Orchester, der Prager und der Slowakischen Philharmonie, der Warschauer Philharmonie, der Ungarischen Nationalphilharmonie, der St. Petersburger Philharmonie, dem Estonian National Symphony Orchestra, dem Orchestre de Paris, dem Haydn-Orchester Bozen, dem Tokyo Symphony Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Australian Chamber Orchestra, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Madison und Charlotte Symphony Orchestra, der Slowenischen Philharmonie u.v.a. zusammen.

Dabei spielte sie mit renommierten Dirigenten wie Daniele Gatti, Fabio Luisi, Nikolaj Alexeev, Semyon Bychkov, Asher Fisch, Ádám Fischer, Hans Graf, Lorin Maazel, Ari Rasilainen, Essa Pekka Salonen, Kurt Sanderling, Horst Stein, Jukka Pekka Saraste, Bruno Weil, Tomas Netopil, Aleksandar Markovic, Stéphane Denève, Kasushi Ono usw.

Jasminka Stančul ist regelmäßiger Gast bei den Tiroler Festspielen Erl unter Gustav Kuhn.

Aufgetreten ist sie auch beim Klavier-Festival Ruhr, dem Schleswig Holstein und dem Rheingau Musik Festival, dem Maggio Musicale Fiorentino, dem Schwäbischen Frühling, dem Carinthischen Sommer und dem Attergauer Kultursommer.

Kammermusikalisch ist sie in internationalen Konzertsälen zu hören als Mitglied des Wiener Brahms Trios. Auf diesem Gebiet pflegt sie auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Wiener Streichquartett, einem Ensemble der Wiener Philharmoniker, mit dem sie immer wieder im Wiener Musikverein und in Japan auftritt.

Christian Altenburger, Franz Bartolomey, Patrick Demenga, Julian Rachlin, Benjamin Schmid, Nikolaj Znaider sind nur einige Interpreten mit denen Jasminka Stančul regelmäßig auftritt.
Zuletzt spielte sie Beethovens Klavierkonzerte N°1 und 5, sowie die Mozart-Konzerte KV 271 und 595 für col legno ein.

Seit Oktober 2013 unterrichtet Jasminka Stančul an der Musikuniversität Ljubljana.

Auf ihren Konzerten begleitet sie ein Konzertflügel von FAZIOLI.

Zum Seitenanfang